Bookmark & Share Subscribe to Feed
architekturblog | Blog und Magazin | Architektur | Design
x

Entraumt | INES DOLESCHAL in Oerlinghausen


For many years, the leitmotiv of Ines Doleschal’s artistic work has been urban architecture which she visually analyzes, deconstructs and artistically reassembles in her studio. Colorful, imaginative images of bold utopian architectures emerge, which, however, are nothing more than abstract painting, which in the Old Synagogue, together with collages and objects, merges into a newly experienceable art space.

More details about Ines Doleschal’s work in our deconarch.com interview!

 

Ines Doleschal

Entraumt: Malerei, Collagen und Objekte

Kunstverein Oerlinghausen, Alte Synagoge

kunstverein-oerlinghausen.de

 

PR Info _ Leitmotiv der künstlerischen Arbeit Ines Doleschals ist seit vielen Jahren die städtische Architektur, deren Erscheinungsbild sie visuell aufnimmt, um sie in ihrem Atelier zu analysieren, zu dekonstruieren und künstlerisch neu zusammenzusetzen. Es entstehen, so scheint es, farbintensive, fantasievolle Bilder von kühnen utopischen Architekturen, die jedoch nichts anderes sind als abstrakte Malerei, die sich in der Alten Synagoge zusammen mit Collagen und Objekten zu einem neu erlebbaren Kunstraum zusammenfügt.

Info + illus. courtesy Kunstverein Oerlinghausen

x

Eine Fassade aus Null und Eins am King Abdulaziz Center von Snøhetta


King Abdulaziz Center von SnøhettaFür das außergewöhnliche Projekt King Abdulaziz Center for World Culture im Herzen der saudi-arabischen Ölfelder setzte der Glasfassadenspezialist seele den Entwurf des Architekturbüros Snøhetta in eine Fassade komplett aus Edelstahlrohren um. Nur durch die Verzahnung von modernsten Informationstechniken und Softwarelösungen konnte das Projekt realisiert werden.

x

Schweizer Botschaft in Nairobi von ro.ma. Architekten


Schweizer Botschaft in Nairobi von ro.ma. ArchitektenDie neue Schweizer Botschaft in der Hauptstadt Kenias bettet sich sanft in die Terrainlandschaft ein. Umfassungsmauer und Baukörper verschmelzen zu einem einheitlichen architektonischen Gebilde, das über hohe räumliche, funktionale und nachhaltige Qualitäten, über repräsentativ und zurückhaltend gestaltete Bereiche verfügt. Foto:Fabio Idini

x

Lichtdesign in den Maximilianarkaden in München


Lichtdesign in den MaximilianarkadenIn den Maximilianarkaden, mit denen König Maximilian II. und sein Baumeister Friedrich Bürklein während des Historismus einen neuen Stil demonstrieren wollten, hat Juwelier Wempe seine weltweit größte Niederlassung eröffnet. Das Lichtdesign lässt nicht nur die Exponate, sondern auch die einzigartige Innenarchitektur brillieren.

x

Fassade und Tarnung | UTE BEHREND in Hannover


Ute Behrend plays the game of a visual and symbolic overstretching: she always questions the alleged stringency of a narrative by omissions and creates manifold meanings. For the photographer, reality is raw material that only becomes real in the image, in the abstraction, in the transfer into illusory spaces, the showing of places or the dissolution of spatial relations. Real, however, in the sense of absurd, abysmal, enigmatic and constantly changeable processes.

 

© Ute Behrend

© Ute Behrend

Ute Behrend

Fassade und Tarnung

6. April bis 18. Mai 2018

Scope Galerie

Hannover

www.ricusaschemann.de

 

 

 

 

PR Info _ Ute Behrend spielt das Spiel einer visuellen und symbolischen Überdehnung: immer stellt sie die vermeintliche Stringenz einer Erzählungen durch Auslassungen in Frage und erzeugt mannigfaltige Bedeutungen. Für die Fotografin ist die Wirklichkeit eine Art Rohmaterial, die erst im Bild, in der Abstraktion, in der Überführung in Scheinräume, dem Zeigen von Unorten oder der Auflösung von räumlichen Relationen real wird. Real allerdings im Sinne von absurden, abgründigen, rätselhaften und ständig veränderbaren Prozessen.

Wie eine Forensikerin setzt sie die Welt, den Tatort, neu zusammen, um in den Puzzlestücken einen Sinn zu finden. Einige Teile passen scheinbar nahtlos zusammen, liegen aber tatsächlich räumlich und zeitlich weit auseinander. Dann wieder täuschen visuelle Analogien eine funktionelle Nähe und einen schlüssigen Kontext vor, obwohl beides nicht besteht. Alles erscheint als verborgenes Zeichen oder Hinweis, als logischer nächster Schritt, bei der Aufdeckung einer nicht sichtbaren Ordnung. Dennoch vervollständigt sich das Bild nie.

Ute Behrends fotografisches Spektrum besteht aus lakonischen Ortsbeschreibungen, abstrakten Setzungen, die mitunter grafische Qualitäten betonen, genauso wie aus situativen Spannungsmomenten, aus Porträts und Inszenierungen. In den Arbeiten zeigt sich immer die Doppelbödigkeit der Welt und ihrer Abbilder. Raumgefüge und Projektion, Porträts und Inszenierungen werden zu einer Spirale der Relativität. Eine absolute Deutungshoheit gibt es für ihre Arbeit nicht.

Farben und Formen, Natur und Kultur, Zerstörung und Schönheit, Persönlichkeit und Rollenspiel tauchen gleichberechtigt auf. Beständigkeit und Veränderung gehen in ihrer Arbeit Hand in Hand. Alles geschieht auf dem dünnen Eis der Wirklichkeitserfahrung. Wirkt ihre Bildsprache auf den ersten Blick klar und direkt, so verbergen sich in dem vermeintlich universellen Vokabular viele Geheimnisse und trügerische visuelle Abgründe.

Info + illus. courtesy Scope Galerie

x

ARTitecture des Monats (14): Leni Hoffmann


ARTitecture des Monats präsentiert Werke, die ARTitecture thematisieren, quer durch alle Epochen und Kontinente, alle Stile und Techniken, von bekannten Künstlern und Künstlerinnen ebenso wie vom zeitgenössischen Nachwuchs.

Und das Beste – wir freuen uns auf Input! Hier könnt ihr, liebe Leser und Leserinnen, euch mit einbringen. Lasst uns wissen, welches euer ARTitecture-Werk des Monats ist, das hier unbedingt vorgestellt werden sollte! Hier in den Kommentaren, bei Facebook oder per Email. Wir sind gespannt auf eure Favoriten!

ARTitecture of the month is putting art works on the spot that show ARTitecture, through all epochs and continents, all styles and techniques, from well-known artists to the contemporary generation.

And it gets better – we are looking forward for your input! Dear readers, let us know which is your ARTitecture art work of the month and share your  favorites with us, using the comments here or on facebook or email it to us directly.

Leni Hoffmann, sansibar, 2012, Raumschnitt, Tageslicht, Neonlicht, Gips, gelbes Elektorkabel, Städtische Galerie, Karlsruhe

Leni Hoffmann, sansibar, 2012, Raumschnitt, Tageslicht, Neonlicht, Gips, gelbes Elektorkabel, Städtische Galerie, Karlsruhe

In der Städtischen Galerie steht die Museumsarchitektur vor den konstruktiven Wänden des Gebäudes, verdeckt diese und verblendet wandbegleitend die raumhohe Fensterwand.

Mit sansibar erhält die den Fenstern vorgestellte Wand einen vertikalen Schnitt. Die dahinter liegende Verdunkelung der Fenster wird auch entfernt, so dass Tageslicht durch den senkrechten Schnitt in den Innenraum fällt. Zusätzlich wird eine Neonleiste vertikal und parallel zum neuen Schlitz angebracht.

Der Schlitz selber bleibt durch einen organischen Gipsschwung verdeckt, so dass die veränderte Lichtqualität, die auf der einen Seite des Gipsschwunges zu sehen ist, irritieren mag. Gelb verkabelt, entlässt die Neonleiste das Kabel in den Innenraum, während der Leuchtkörper im Zwischenraum  zwischen Fenster- und Ausstellungswand unsichtbar bleibt. Das „Dazwischen“ wird spürbar. Auf dem Boden stellt sich sansibar mittels des gelben Kabels, als funktionale Wand, ohne den kürzesten Weg zur Steckdose zu wählen. Die ornamentale Bodenzeichnung ergibt sich durch das Auslegen der Kabellänge. Die Linie der Kabellänge überkreuzt sich in eigenen Arabesken ohne eine andere Kabellinie zu kreuzen. Die gesamte Bodenfläche wird durch sansibar zum Bildformat, das sich zur Wandfläche und der Fensterfläche dahinter in Bezug setzt. sansibar ist eine durch den Künstler definierte Setzung, die das Werk zum integralen Bestandteil des gastgebenden Raumes werden lässt. (Leni Hoffmann)

(Wandtext zur Arbeit in der Städtischen Galerie Karlsruhe, Ausstellung: umgehängt 2018, Facetten der MAlerie 1960 – 2010; Bilder: deconarch.com / NS)

Leni Hoffmann, sansibar, 2012, Raumschnitt, Tageslicht, Neonlicht, Gips, gelbes Elektorkabel, Städtische Galerie, Karlsruhe

Leni Hoffmann, sansibar, 2012, Raumschnitt, Tageslicht, Neonlicht, Gips, gelbes Elektokabel, Städtische Galerie, Karlsruhe

Leni Hoffmann, sansibar, 2012, Raumschnitt, Tageslicht, Neonlicht, Gips, gelbes Elektorkabel, Städtische Galerie, Karlsruhe

Leni Hoffmann, sansibar, 2012, Raumschnitt, Tageslicht, Neonlicht, Gips, gelbes Elektokabel, Städtische Galerie, Karlsruhe

x

„The ocean between“ | HENNICKER-SCHMIDT in München


On the occasion of the residency program Munich-Taipei / Taipei-Munich, Michael Schmidt spent two months in Taipei in 2017. There he worked in exchange with Melina Hennicker as artist duo Hennicker-Schmidt. Hennicker, who became a mother during this time, stayed in Munich and worked on the project from here simultaneously. Together, they presented their on-site work „In open water“ at the Taipei Artist Village.

 

Foto: Hennicker-Schmidt

Foto: Hennicker-Schmidt

„The ocean between“

Melina Hennicker und Michael Schmidt

Apartment der Kunst

München

14. April 2018 – 05. Mai 2018

www.apartmentderkunst.de

 

 

 

 

PR Info _ Anlässlich unseres Residenzprogramms München-Taipei / Taipei-München verbrachte Michael Schmidt 2017 zwei Monate in Taipei. Dort arbeitete er im Austausch mit Melina Hennicker als KünstlerInnen-Duo Hennicker-Schmidt.  Henniker, die in dieser Zeit Mutter wurde, blieb in München und arbeitete an dem Projekt von hier aus simultan mit. „Zusammen“ präsentierten sie im Taipei Artist Village ihre vor Ort entwickelte Arbeit  „In open water“.

Melina Hennicker *1985 in Gräfelfing und Michael Schmidt *1986 in Augsburg

Die Ausstellung „The ocean between“ im Apartment der Kunst bezieht sich auf die Residenz in Taipei und die gleichzeitige räumliche Distanz des Duos. Während Schmidt in Taipei versuchte sich den privaten und öffentlichen Raum performativ anzueignen, versuchte Henniker sich diesen Raum hier in München qua „Vorstellung“, und skizziert durch den stetigen Austausch von e-mails, virtuell und auf der Suche nach vergleichbaren Situationen hier in München sichtbar zu machen.
Reanactments von in Taipei aufgenommenen Bildern und entstandenen Texten aktualisieren die Fragestellungen aus „In open water“ und setzen die jetzige Situation mit der Ausstellung im Apartment der Kunst, „The ocean between“ in Beziehung. Mit dem Versuch der Entwicklung äquivalenter Situationen verweisen Hennicker-Schmidt auf grundsätzliche Bedingungen von „Übersetzungen“ und stellen ihre Möglichkeiten in Frage.

Eine weiß geflieste Insel, die sich aus dem Boden stuft in einem computergenerierter Ozean in zeitloser Ortsvergessenheit.

Info + illus. courtesy Apartment der Kunst

x

Todd HIDO and Thibault BRUNET in Le Locle


The first exhibition in Switzerland on one of the most admired and influential American photographers of his generation, Todd Hido (1968): In the Vicinity of Narrative reveals an eminently cinematic work, with images as magnetic as they are strange.  The work of Thibault Brunet inscribes itself within landscape photography, particularly in the tradition of major photographic surveys of the 19th and 20th centuries. Yet, this artist has never owned a traditional camera. As his previous work has shown, he excels in depicting the virtual world.

 

© Thibault Brunet, Sans titre #12, de la série Territoires circonscrits, 2016. Courtesy Galerie Binome, Paris

© Thibault Brunet, Sans titre #12, de la série Territoires circonscrits, 2016. Courtesy Galerie Binome, Paris

Todd Hido _ In the Vicinity of Narrative
 
Thibault Brunet _ Territoires Circonscrits
 
All exhibitions until 27 May 2018

MUSÉE DES BEAUX-ARTS

Le Locle, CH

mbal.ch

 

 

PR Info _ Todd Hido _ In the Vicinity of Narrative: MBAL presents the first exhibition in Switzerland on one of the most admired and influential American photographers of his generation, Todd Hido (1968). In the Vicinity of Narrative reveals an eminently cinematic work, with images as magnetic as they are strange. From houses seen from the outside, abandoned interiors, blurred landscapes taken from the windshield of his car, female characters photographed in motels rooms, Hido’s photographs are like stills from films that the viewer must imagine, or scenarios that someone like David Lynch might develop.

© Todd Hido, Untitled #9197, 2010. Courtesy Alex Daniels, Reflex Gallery, Amsterdam

© Todd Hido, Untitled #9197, 2010. Courtesy Alex Daniels, Reflex Gallery, Amsterdam

In Hido’s work, there is always a muted worry, a feeling of vacuity, and a form of melancholy without object. Passionate about photobooks, this artist has published more than a dozen books to date. The exhibition unites a number of distinct series in a brand new exhibition, while unveiling the working methods of the photographer, creating at MBAL a new narrative with his images.

Thibault Brunet _  Territoires Circonscrits: The work of Thibault Brunet (1982) inscribes itself within landscape photography, particularly in the tradition of major photographic surveys of the 19th and 20th centuries. Yet, this artist has never owned a traditional camera. As his previous work has shown, he excels in depicting the virtual world.

This time, Territoires Circonscrits, his latest series, features real places. Equipped with a 3D scanner made available to him by Leica Geosystems, the artist records 360 degrees of the environment. This state-of-the-art apparatus restores space in a cloud of points that approximate a virtual model. Yet, these are real places that the artist unveils from a number of angles. The movement of three-dimensional images allows the visitor to literally „cross“ the temporally suspended landscapes. The result, closer to drawing than photography, announces a representation of the landscape of tomorrow.

Info + illus. courtesy Musée des Beaux-Arts, Le Locle

x

Hotel Domizil von DIA – Dittel Architekten


Hotel Domizil von DIA – Dittel ArchitektenDas Tübinger Hotel Domizil wird von DIA – Dittel Architekten neu gestaltet und saniert. Im Fokus steht eine authentische, moderne Designsprache sowie die Neustrukturierung des Eingangs- und Restaurantbereichs.

x

Gerhard Matzig erhält den BDA-Preis für Architekturkritik 2018


Gerhard MatzigDer Leitende Redakteur der »Süddeutschen Zeitung« und Buchautor Gerhard Matzig hat den BDA-Preis für Architekturkritik 2018 erhalten. Diese Entscheidung traf eine unabhängige Jury unter Vorsitz des BDA-Präsidiumsmitglieds Susanne Wartzeck. Der Jury gehörten außerdem der ehemalige Leiter des Architekturzentrums Wien, Dietmar Steiner, der Chefredakteur der Zeitschrift „der architekt“, Andreas Denk, und Dennis Mueller an.