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Hotel Domizil von DIA – Dittel Architekten


Hotel Domizil von DIA – Dittel ArchitektenDas Tübinger Hotel Domizil wird von DIA – Dittel Architekten neu gestaltet und saniert. Im Fokus steht eine authentische, moderne Designsprache sowie die Neustrukturierung des Eingangs- und Restaurantbereichs.

Gerhard Matzig erhält den BDA-Preis für Architekturkritik 2018


Gerhard MatzigDer Leitende Redakteur der »Süddeutschen Zeitung« und Buchautor Gerhard Matzig hat den BDA-Preis für Architekturkritik 2018 erhalten. Diese Entscheidung traf eine unabhängige Jury unter Vorsitz des BDA-Präsidiumsmitglieds Susanne Wartzeck. Der Jury gehörten außerdem der ehemalige Leiter des Architekturzentrums Wien, Dietmar Steiner, der Chefredakteur der Zeitschrift „der architekt“, Andreas Denk, und Dennis Mueller an.

Dezentrale Lüftungsanlage im Einfamilienhaus


Dezentrale Lüftungsanlage im EinfamilienhausDas eigene Haus zu planen und zu bauen bringt viele Entscheidungen mit sich. Familie Lorenz hat ihr Projekt vollendet und genießt nun den Komfort ihres Eigenheims. Als Architekten haben sie die kompletten Planungsarbeiten in Eigenleistung erbracht. Entsprechend mit der Materie vertraut, ließen sie auch eine automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installieren.

Künstlerische Neugestaltung der Pfarrkirche St. Dionysius in Elsen


Pfarrkirche St. Dionysius in ElsenZeitgemäße Neuausmalung oder Konservierung des Bestands? Vor dieser Entscheidung stand die Gemeinde der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Dionysius in Elsen, einem Stadtbezirk von Paderborn. Im Rahmen der umfangreichen Sanierung des denkmalgeschützten Kirchengebäudes entschied man sich für die künstlerische Neufassung durch den international renommierten Künstler Tobias Kammerer.

Universitätsneubau an geschichtsträchtigem Ort von Erick van Egeraat


Universitätsneubau an geschichtsträchtigem Ort von Erick van EgeraatAm Augustusplatz in Leipzig wurde im Dezember 2017 ein architektonisch herausragender Gebäudekomplex fertiggestellt. Er setzt sich aus dem Neuen Paulinum (Aula und Universitätskirche St. Pauli) und dem Neuen Augusteum zusammen. Der Ort, auf dem das Objekt errichtet wurde, kann auf eine lange wechselvolle Geschichte zurückblicken, die zuweilen verständnisloses Staunen hervorruft.

Fotografien: Architektur und Natur | SIGRID NEUBERT in Berlin


For 30 years Sigrid Neubert (b. 1927) worked as a photographer for many leading architectural firms. In the process she developed a style characterized by images that present the structure and surface of the buildings through stark contrast and in clear detail, making Neubert one of the best-known photographers of architecture in Germany. In the 1970s she turned her hand to nature photography, and from 1990 on has focused exclusively on this field. Neubert’s approach to her work has always been characterized by an intensive engagement with her photographic subject. A retrospective at the Museum für Fotografie is now devoted to the photographer’s complete oeuvre, including her best-known works, like the pictures from Nymphenburg Park and of the megalithic temples of Malta, but also displaying her iconic architectural photography of the BMW Tower in Munich. The retrospective coincides with the photographer’s generous donation of important suites of her work to the Kunstbibliothek’s Collection of Photography.

 

Sigrid Neubert: Karl Schwanzer, BMW-Hauptverwaltung, München, Museum, 1972 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Sigrid Neubert

Sigrid Neubert: Karl Schwanzer, BMW-Hauptverwaltung, München, Museum, 1972 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Sigrid Neubert

Sigrid Neubert

Fotografien: Architektur und Natur

9. Februar bis 3. Juni 2018

Kunstbibliothek im Museum für Fotografie

Staatliche Museen zu Berlin

www.smb.museum/mf

 

 

 

 

PR Info _ 30 Jahre lang arbeitete Sigrid Neubert (*1927) als Fotografin für viele der bedeutendsten Architekturbüros. Dabei entwickelte sie einen eigenen Stil, der für kontrastreiche, die Strukturen der Bauten klar herausarbeitende Bilder steht – und Neubert zu einer der bekanntesten Architekturfotografinnen in Deutschland machte. Seit den 1970er Jahren erweiterte sie ihr Œuvre um eindrucksvolle Naturbilder, denen sie sich ab 1990 ausschließlich widmete. Neuberts Arbeitsweise war stets geprägt von einer sehr intensiven Beschäftigung mit dem fotografierten Gegenstand.

Sigrid Neubert: Ohne Titel (Sardinien), 1984/86 © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Sigrid Neubert

Sigrid Neubert: Ohne Titel (Sardinien), 1984/86
© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Sigrid Neubert

Eine Retrospektive im Museum für Fotografie widmet sich nun dem Gesamtwerk der Fotografin, darunter auch ihren bekanntesten Arbeiten, wie den Bildern aus dem Nymphenburger Schlosspark und den megalithischen Tempeln von Malta, aber auch ihren ikonischen Architekturaufnahmen des BMW-Hochhauses in München. Die Retrospektive ist mit einer großzügigen Schenkung wesentlicher Werkkonvolute durch die Fotografin an die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek verbunden.

Zur Ausstellung erscheint ein Buch von Frank Seehausen über die Architekturfotografie Sigrid Neuberts.

Info + illus. courtesy Kunstbibliothek im Museum für Fotografie, Staatliche Museen zu Berlin

Nominierungen: Der Deutsche Lichtdesign-Preis 2018


Deutsche Lichtdesign-PreisZum achten Mal wird im Mai der Deutsche Lichtdesign-Preis verliehen. Neben vielen bekannten Namen finden sich bei den nominierten Planungsbüros auch Wettbewerbsteilnehmer, die sich zum ersten Mal um die im Jahresturnus vergebene hochkarätige Auszeichnung bewerben.

Kreativ gegen Alltagsstress bei Architekten


Alltagsstress bei ArchitektenMorgens checken Architekten Ihre E-Mails, am Vormittag reihen sich die Termine zu aktuellen und künftigen Bauvorhaben ohne erwähnenswerte Verschnaufpausen aneinander – meistens auch noch direkt vor Ort mit Fahrten quer durch die Stadt oder über überfüllte Autobahnen. In der Mittagszeit versuchen Sie, wieder im Büro zu sein, um sich mit den Kollegen abzustimmen. Der Nachmittag? Ja, der sieht nicht viel besser aus.

 

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Morgens checken Sie Ihre E-Mails, am Vormittag reihen sich die Termine zu aktuellen und künftigen Bauvorhaben ohne erwähnenswerte Verschnaufpausen aneinander – meistens auch noch direkt vor Ort mit Fahrten quer durch die Stadt oder über überfüllte Autobahnen. In der Mittagszeit versuchen Sie, wieder im Büro zu sein, um sich mit den Kollegen abzustimmen. Der Nachmittag? Ja, der sieht nicht viel besser aus: weitere Termine und projektleitende Arbeiten an den unterschiedlichsten Bauprojekten – und zwischendurch immer wieder E-Mails.

Aber damit nicht genug: Den ganzen Tag über klingelt das Telefon – der eine Bauherr möchte noch einmal Sonderwünsche durchsprechen, der Kollege wünscht sich noch eine Konsultation zu seinem Projektentwurf. Der plötzlich erkrankte Kollege, den Sie vertreten sollen, der Ausfall der Kindergärtnerin, auf den es sofort zu reagieren gilt, oder die dringende Chefaufgabe, die unmöglich bis morgen warten kann.

Wie zwangsläufig ist ein solcher Tagesablauf und der damit verbundene Stress? In einigen praxisorientierten Tipps verrate ich Ihnen, wie Sie im Job mit solchen Querschlägern umgehen, damit sie Sie in Zukunft nicht mehr aus der Bahn werfen.

Querschläger kommen selten allein
Eigentlich sind Sie gut vorbereitet, haben einen klaren Plan und klare Prioritäten für all Ihre am Tag anstehenden To-Dos. Und doch versuchen sich immer wieder Anfragen und Aufgaben dazwischen zu drängeln, die Ihren gesamten Tag durcheinanderbringen. Dass die Vielfalt des Berufes, die hohe Verantwortung und die Individualität jedes einzelnen Bauvorhabens immer wieder aufs Neue ein hohes Stress-Level mit sich bringt, wussten Sie schon im Studium.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie jeden Tag Puffer für Unvorhergesehenes einplanen. So unvorstellbar es Ihnen auf den ersten Blick scheinen mag – Sie werden feststellen, wie sehr Ihnen ein solcher Puffer im Tagesgeschäft hilft. Indem Sie täglich einen gewissen Prozentsatz an Zeit frei halten und dies auch fest einplanen, schaffen Sie sich Freiraum, um ungeplant auftretende To-Dos in genau diesen Zeiträumen zu realisieren.

Da ein Querschläger selten allein auftritt und die fehlende Zeit dabei nicht immer das wahre Problem ist, ist der Puffer auch häufig nicht die alleinige Lösung. In diesen Fällen ist das Kernproblem: Sie haben Ihre Prioritäten aus den Augen verloren. Auf einmal wissen Sie nicht mehr hundertprozentig, was nun wirklich wichtig ist: den Kollegen in seiner Projektplanung zu unterstützen oder Ihre eigenen Ziele zu verfolgen? Die Sonderwünsche des Bauherren sofort im Detail zu diskutieren oder die zwei Tage bis zum ohnehin anberaumten Termin abzuwarten und für Aufgaben zu nutzen, die bereits auf Ihrer Liste stehen?

»Ja« oder »Ja«?
Bevor der Querschläger kam, war Ihnen völlig klar, was jetzt Prio 1 hat. Jetzt wissen Sie es nicht mehr, denn der Querschläger drängelt sich mit scheinbar höherer Priorität dazwischen. Und weil der Anrufer gerade am Hörer ist oder der Chef in der Tür steht und eine Antwort erwartet, sagen Sie einfach »Ja«. Bloß um das fordernde Gegenüber zum Schweigen zu bringen.

Kurzfristig mag diese Reaktion ihnen ja Entlastung verschaffen. Das einzige Problem: Sie haben nicht bewusst entschieden, dass der Querschläger tatsächlich Ihr »Ja« wert ist. Das registrieren Sie aber erst, nachdem Sie zuge-sagt haben. Dann erst merken Sie, dass das unbewusste »Ja« doch gegen Ihre Prioritäten, Prinzipien oder Ziele geht.

Solch ein automatisches »Ja« kommt häufiger vor, als Sie denken. Was machen Sie, wenn das Telefon klingelt? Na klar, Sie gehen ran. Häufig auch wenn Sie gerade keine Zeit haben für ein Gespräch. Warum? Weil eine automatische Reaktion abläuft. Ein Verhaltensmuster. Sie haben gelernt: Wenn das Telefon klingelt, geht man ran.

Tatsächlich wäre es für den Anrufer kein Problem, eine Nachricht auf die Mailbox zu sprechen. Doch genau das vergessen Sie, wenn Sie »Ja« sagen und »Nein« meinen. Sie vergessen, dass Sie den anderen mit einem solchen »Ja« nur scheinbar zufriedenstellen. Denn Sie sind weder motiviert noch haben Sie Zeit, sein Anliegen zu bearbeiten. Und noch viel mehr schaden Sie sich selbst: Mit dem vorschnellen »Ja« haben Sie sich zu etwas verpflichtet, mit dem Sie niemandem gerecht werden und das nicht nur Ihre Prioritäten durcheinander, sondern auch Sie unter Druck bringt. Und genau da liegt der Lösungsansatz: Denken Sie kurz über die Auswirkungen Ihres »Ja« nach und sagen Sie dann stets das, was Sie meinen. Sagen Sie mit aller Energie »Ja« – wenn Sie »Ja« meinen. Und scheuen Sie sich nicht »Nein« zu sagen – wenn Sie »Nein« meinen.

Was hindert Sie?
Selbstverständlich macht der Ton die Musik. Doch seien Sie einmal ehrlich: Was könnte bei einem »Nein« von Ihrer Seite denn im allerschlimmsten Fall passieren? Würden Sie Ihren Job verlieren? Ihr Leben? Und vor allem: Wie wahrscheinlich sind diese Folgen?

Gerade wenn Sie mit viel Fantasie ausgestattet sind und zu Horror-Szenarien neigen, sagen Sie wahrscheinlich viel häufiger »Ja«, obwohl Sie besser Ihr gefühltes »Nein« aussprechen sollten. Unterscheiden Sie also bei Ihrer Vorstellung zwischen realitätsnahen Entwicklungen und „Kopfkino“. Und orientieren Sie sich bei Ihrer Entscheidung zwischen »Ja« und »Nein« lieber an den echten Wahrscheinlichkeiten.

Sie werden feststellen, dass Sie mit diesem ehrlichen »Nein« nicht nur Ihren klaren Plan über Wasser, sondern besonders Ihr Stress-Level auf einem gesunden Niveau halten.


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Die Autorin
2009 gründete Sabine Dietrich ihr eigenes Beratungsunternehmen. Sie beeindruckt mit ihrem Sinn für Struktur und ihrem Vermögen, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Denn Sabine Dietrich ist überzeugt: Tools sind das eine, aber Erfolg wird von Menschen gemacht. Und die gilt es zu bewegen und zu befähigen.
Ihr Buch »Das Anti-Druck-Buch« erschien 2017 im Wiley-VCH Verlag.

www.sabine-dietrich.com

 

“I’m focussing on the human condition by investigating our boundaries.” INTERVIEW with Maurice van Tellingen


The historic peep box comes to mind. We looking on miniature scenes, your avarage every-day sceneries: a garage door, the pavement, all too functional interiors. Maurice van Tellingen’s objects are like stage sets of the every-day life, of reality as it might hit us on every corner. All too often these sceneries ooze desparation.

Garage, 2017, MDF, Alkyd Verf., 53 x 60 x 23 cm

Garage, 2017, MDF, Alkyd Verf., 53 x 60 x 23 cm

This is what we are surrounding ourselves with. This is how we create „reality“. Architecture is – like clothing and artefacts – the „skin“ that is covering us, the shelf we build around us. Our environment reflects who we are, says van Tellingen. In his objects, the artist investigates the human condition by exploring our boundaries. He tries to find out about the all-time philosophical question of human identity, who can I be, and he does so in investigating the constructs humans make to endure existence.

His models are still, no humans there, but the event, the story behind is inherent. The garage door slightly ajar, what’s happening behind a closed door, who builds a cement chimney indoors? What are we watching here?

Marice van Tellingen’s works have recently been on show in Haarlem (Kunst Centrum Haarlem) and Amsterdam (Galerie Witteveen).

With deconarch.com, Maurice van Tellingen discussed the philosophical starting point of his work, how he came to be an artist and what inspires his models.

all illus. (c) Maurice van Tellingen
www.mauricevantellingen.nl

 

INTERVIEW

Usually at this point, I start asking about your interest in architecture. However, your work is
based on a complex philosophical basis. Tell us a little bit about your thoughts first. What are the
questions you are concerned with?

Wasmachine, 2013, MDF, Alkyd Verf., LCD-Monitor, 60 x 75 x 27 cm

Wasmachine, 2013, MDF, Alkyd Verf., LCD-Monitor, 60 x 75 x 27 cm

I’m questioning human identity, who can I be, and I’m trying to find some answers in the constructs that we make to endure existence. The exoskeleton we created with clothing, artefacts and architecture without which we cannot exist. Naked, without tools and shelter we would perish. And our social constructs, our stories and beliefs and conventions, without them, we would be lost too. From there, many questions arise. How do we value objects and ideas? What is the language of objects? Not all objects which are fifty centimetres high with a flat surface are chairs. A proper chair ‘tells’ me it’s a chair. Is linear time a sufficient tool to measure life? Why is it that at least my memories are made of things and language and still images rather than sound, people, happenings and movement? Why is it that we have so much trouble with other beliefs?

Then there’s existentialism …

Existentialism states that existence is without a pre-set meaning or goal and therefor in essence absurd and therefore we ourselves are absurd as well. If you go along with this notion, the only options are denial, suicide or an attempt to find identity or ‘form’. Form can be found in the confrontation with the other, the ‘not I’. If you have a clue about what you are not, you start to have a rough idea about what you are or at least could be.

We are not objects, we are not standing still and most of the time we have a deliberate direction. Comes to mind the classic triad from ancient Greek drama in which time, place and action have to coincide.

How do you transform these thoughts in your work? And how does architecture come into play?

Front Door, 2016, MDF, glas, messing, alkyd verf., 13 x 25 x 2 cm, Edition of 15

Front Door, 2016, MDF, glas, messing, alkyd verf., 13 x 25 x 2 cm, Edition of 15

In my work now, I depict either non-space or the border or façade of architecture during an ongoing interlude while time is pending. It is where the human drama stops and where meaning disintegrates.

There are walls with doors and windows, streets and abandoned architecture. If anything is moving it’s moving in circles or the movement is repetitive. Action is taking place elsewhere, either outside the work itself or outside it’s timeframe.

So in short I’m focussing on the human condition by investigating our boundaries. Where do we cease to exist. So not architecture in itself has my interest but the outer skin of architecture, the passage and the façade, the wall that separates us from where we are not.

Why are you building models/3-D objects? Why not, say, painting or collage?

At the age of four or five I knew already that I would become an artist being particularly talented in drawing and painting. At that age I considered ‘artist’ and ‘painter’ as synonyms as many people seem to do. On the other hand I am also a typical maker of things. Throughout my youth I obsessively made things. Anything, dolls, clothing, model houses, model cars and airplanes, first the prefab plastic models but soon I made models from scratch. Later came bikes, motorbikes, cars. After a technical education I studied ‘Industrial Design’ but came in collision with the cynical side of the production process that fuels consumerism. I came back on my desire to make art although not completely certain about its meaning and possibilities. It therefore took a relatively long period to find out how I could express myself with art and how I could fuse philosophical ideas, fascinations and technical abilities into a form that would support the expression. The outcome, a semi-3D representation of reality, partly actual and partly depiction. A construct of contradictions perfected over the years, which became my language.

Same old footpath, 2016, MDF, cement, bladkoper, alkyd verf., 50 x 45 x 3 cm, edition of 5 EDITIE VAN 5

Same old footpath, 2016, MDF, cement, bladkoper, alkyd verf., 50 x 45 x 3 cm, edition of 5
EDITIE VAN 5

All in all an important aspect is denial. It looks like a painting but clearly it is not. It looks like a model but it is not. It looks like reality, but of course it is not. The antithesis suspends the work of art in the imagination. It only exists in the act of perception.

How is your working process? Where do you find your ideas – spontaneously or conceptually?

Where I had to work hard at one time nowadays ideas come easily and spontaneous. It’s a matter of knowing what you want, asking the right questions. I also like to reconsider. Doing the same work again. Since you’re growing and maturing it makes sense to make the works you made in the past also more mature. Rather better than more.

How do you decide on the materials you use?

Eigen Haard, 2018, MDF, wood, alkyd verf., 20 x 35 x 10 cm

Eigen Haard, 2018, MDF, wood, alkyd verf., 20 x 35 x 10 cm

As in how the work has to look, it follows from the exercise which follows from the abstract idea. That is to say that anything might be ok as long as it supports the idea. Any material is ok as long as it, of course, supports the construction and if visible, as it supports the idea as well.

MDF, a composite material that is very easy to shape, surfaced with paint, will do most of the time. Occasionally glass or plastics will help. Other than that I care little about it. In the end it’s all composition, relation, connection and disconnection.

Are there role models, influences, … which inspired your work?

Reality is the main source. I’m totally fascinated by it. But what you see is not what it is, we think reality. As mentioned I found inspiration in existentialism and its offspring, the theatre of the absurd.

Maurice, dank je wel for sharing your thoughts with us!

Eine der besten Ideen der letzten Zeit: Die Lichtsteckdose


LichtsteckdoseIm Rahmen der Light + Building 2018 feierte eine echte Innovation im Bereich der Lichtsteuerung ihre Premiere: »Plug & Light« ist die erste Lichtsteckdose, die – kombiniert mit entsprechenden, wechselbaren Lichtaufsätzen – für funktionssicheres und einfach steuerbares Licht im Innenraum sorgt. Die Idee ist so überzeugend, dass man sich wundert, das das da niemand vorher drauf kam.